Ein neuer Gemeinschaftsgarten

In letzter Minute vor dem Sommeranfang ist in der Gemeinschaftsunterkunft Haarlemer Straße ein Garten entstanden. Am vergangenen Donnerstag kamen 15 engagierte Bewohnerinnen und Bewohner zusammen und bauten aus Holzbohlen ihr eigenes Hochbeet. Die Beteiligten freuen sich schon auf Gemüse aus eigenem Anbau. Doch das ist nicht alles: Das Projekt wird von einem fachkundigen Ehrenamtlichen betreut und nach und nach zu einem Gemeinschaftsgarten ausgebaut. Von ihm wollen die Gärtner/-innen mehr über den sogenannten Permakultur-Ansatz lernen.

Permakultur bedeutet kurzgefasst die Gestaltung von Lebensräumen im Verständnis der Beziehungen der Lebewesen untereinander und zu ihrer Umwelt. Die den ökologischen Zusammenhängen zugrunde liegenden Muster bilden die Basis für zukunftsfähige Gestaltung. Es wird angestrebt, alle an einem Ort beteiligten Lebewesen und Dinge sowie die Verbindungen dazwischen einzubeziehen.[1]

Begonnen haben wir mit einem Hochbeet. In den kommenden Jahren hoffen wir, dass noch weitere Beete, Sträucher und Bäume hinzukommen und so ein richtiges Permakultur-Ökosystem in der GU entsteht.

Wenn Sie uns bei der Erweiterung des Gemeinschaftsgartens unterstützen wollen, Material, Erde oder Pflanzen spenden wollen, melden Sie sich bitte bei der Ehrenamtskoordination der Unterkunft Frau Lutz (0151 55 17 21 22) oder beim BENN-Team in Britz.


[1] Vgl. https://permakultur.de/was-ist-permakultur/

Das Hochbeet vor dem Verwaltungsgebäude