Auf einen Kaffee mit BENN..

Wie lebt es sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Gemeinschaftsunterkunft? Was hat sich in der Siedlungen verändert? Gibt es Sorgen, offen gebliebene Fragen?

Um das herauszufinden, hat das BENN Britz-Team in den vergangenen Monaten die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung in direkter Nachbarschaft zur Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete besucht und eine kleinere und einer größere öffentliche Kaffeetafel organisiert.

Während unseres ersten Besuchs haben wir mit vielen Menschen Gespräche geführt. Dabei kamen unterschiedliche Sichtweisen auf die Veränderungen in der Siedlung in den letzten Jahren zu tage. Die Mehrheit der in der Siedlung lebenden Menschen, so berichteten die Nachbarinnen und Nachbarn, wohnen bereits sehr viele Jahre hier. Es entstanden kleinere Hausgemeinschaften, die Menschen kennen einander und unterstützen sich. Einige äußerten den Wunsch, dieses nachbarschaftliche Miteinander zu stärken. Andere berichteten uns von der Zunahme von Müll an den Wegen und auch davon, dass sie sich in den Abendstunden vor allem rund um den Buschkrugpark nicht sicher fühlen. Als Team von BENN Britz konnten wir auch einige der offen gebliebenen Fragen zur Gemeinschaftsunterkunft beantworten.

Da wir gebeten wurden, wiederzukommen, luden wir die Nachbarinnen und Nachbarn am Samstag, den 27.10.2018 ein zweites Mal ein, an einer großen Tafel voller Kuchen, Kaffee und Tee mit uns, dem BENN Britz-Team, ins Gespräch zu kommen. Dieses Mal waren auch Vertreterinnen und Vertreter des Neuköllner Bezirksamts, der Berliner Polizei und der Gemeinschaftsunterkunft waren dabei. Dabei kam es wieder zu vielen guten und auch intensiven Gesprächen. Auch Einladungen für Hausbesuche wurden ausgesprochen.

Unsere Besuche in der Siedlung rund um die Haarlemer, Tilburger und Leidener Straße werden wir wiederholen. Wir bleiben im Gespräch!